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Jonna Enders
Der Duft von Salz und Sonne
«Der Duft von Salz und Sonne» ist der Debütroman von Jonna Enders, erschienen im Februar 2020, und der Auftakt der Metanoia-Reihe. Die Autorin nennt japanische Videospiele der 1990er und 2000er als Einfluss — was sich in der Weltarchitektur und im Ausbildungssetting deutlich zeigt.
Eine Gruppe junger Erwachsener bricht in ein neues Leben auf. Sie gehören zu den Yuro, einer ethnischen Minderheit mit magischer Begabung. Ihr Weg führt sie zu den Amida-Inseln, wo ihre Ausbildung beginnt.
Rie Deloir ist halb Mensch, halb Yuro. Sie ist in dem Glauben aufgewachsen, dass sich beide Völker nur durch das Potential für Magie unterscheiden. Auf der Reise stellt sie fest, dass sie so gut wie nichts über die Welt der Yuro weiß, und das Leben an der Schule lässt sie die Blase, in der sie bisher gelebt hat, gründlich hinterfragen. Als politische Unruhen weltweit zunehmen, begreift sie, wie tief die Trennung zwischen den beiden Völkern tatsächlich reicht.
Auf der Suche nach ihrer kulturellen Identität gerät Rie zwischen wachsenden Hass und die reale Möglichkeit eines erneuten Krieges — und muss sich fragen, was ein solcher Krieg für die Menschen bedeuten würde, die ihr nahestehen. Der zweite Band, «Der Geschmack von Abschied und Asche», erschien 2021.
Halb Mensch, halb Yuro; sucht auf den Amida-Inseln nach ihrer kulturellen Identität.
Die Weltentwürfe der Autorin wurden maßgeblich durch japanische Videospiele der 1990er und 2000er Jahre geprägt, was sich in der Konzeption der fantastischen Umgebung widerspiegelt.
Es existieren spezielle Ausgaben, die durch Kapitelzierden und über 30 Illustrationen der Autorin selbst ergänzt wurden.